Der LISTENER V7 arbeitet nach dem Prinzip der Geräuscherkennung.
Das bedeutet, die Alarmanlage kann ein normales Tür- oder Fensteröffnen von einem gewaltsamen Einbruch unterscheiden.
Der LISTENER V7 reagiert dabei nicht auf Licht, Bewegung oder Unterbrechung von elektrischen Verbindungen, sondern streng nach physikalischen Gesetzen.
Während in der freien Atmosphäre Geräuschereignisse sehr stark und turbulent vorhanden sind, schwächen sich diese in einem Baukörper stark ab und sind sehr beruhigt, jedoch im ganzen Bauwerk gleichmässig vorhanden.
Normale Türen zum Beispiel sind für diese Geräusche kein Hindernis.
Dieser schwache Geräuschpegel wird vom LISTENER V7 gemessen und gespeichert.
Das einzigartige aktive Filternetzwerk des LISTENER V7 kontrolliert und überwacht dabei permanent alle Veränderungen und filtert Ereignisse über 20 Hertz konsequent aus. Somit werden alle normalen Ereignisse wie Wind, Sturm, gekippte Fenster, Fahrzeuge aller Art, Tiere und selbst herunterfallende Gläser vom LISTENER V7 als normale Bewegungen erkannt und führen nicht zu einer Auslösung.
Einzig und allein abrupte Änderungen, wie sie beim Durchschlagen oder Hebeln mit Gewalt entstehen, werden zuverlässig erkannt und registriert. Neben dieser ersten Erkennungscharakteristik sind als Zweiterkennung alle Geräuschereignisse von praktisch allen Materialien, welche Spannungsveränderungen unterliegen, gespeichert. Solche Geräusche sind für das menschliche Ohr nicht mehr hörbar.
Bei einem Einbruch müssen immer Materialwiderstände beim Hebeln, Biegen, Brechen oder Durchschlagen überwunden werden, es sei denn, der Einbrecher benutzt einen Nachschlüssel.